Digitale Phantasien


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Einleitung

Ich heisse Alfredo Mauro Cebandt und wurde am 23.April 1958 in Rom / Italien geboren.
1961 kam ich mit meinen Eltern (Vater Deutscher, Mutter Italienerin) nach Deutschland. Im kleinen Städtchen Mendig, damals noch Niedermendig, haben wir uns niedergelassen und dort ging ich auch zur Schule. 1974, nach der mittleren Reife, begann ich eine Lehre als Schreiner in der Firma, in der auch mein Vater arbeitete. 1979 wechselte ich zur Firma HOVESTA, wo ich bis 1983 blieb.
Anschliessend folgten 8 Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. 1991 war diese bis dahin zweifellos schönste und interessanteste Zeit meines Lebens zu Ende und ich war danach mal hier und mal da beschäftigt. Unter anderem besuchte ich für 6 Monate das Control Data Institut in Bonn und lernte etwas über technische Informatik. Einer meiner Dozenten engagierte mich für seine eigene Firma und ich blieb dort für 3 Monate im Aussendienst. Einer der von mir besuchten Kunden stellte mich dann fest in seiner Firma ein. So kam ich in den Genuss, 15 Monate lang den Bürobetrieb in einem kleinen Dachdeckerunternehmen managen zu dürfen.
1992 hatte ich die Möglichkeit, wieder ins erlernte Handwerk zu wechseln und so kam ich wieder zur Firma HOVESTA. Dort blieb ich bis zum bitteren Ende, der zweiten (und letzten) Insolvenz des Unternehmens.
Nach 7 Monaten der Arbeitslosigkeit wechselte ich zu einer Firma für Saunabau und baute dort für 2 Jahre Saunatüren in allen erdenklichen Formen. 2004 erwischte mich dann der erste schwere Bandscheibenvorfall, und ohne OP war leider nichts zu machen.
Den Job war ich dann sehr schnell los und es folgten 4 Monate Krankheit und Reha und anschliessend 14 Monate der erneuten Arbeitslosigkeit. Zum Glück hatte ich aber seit meinem Ausscheiden aus der Bundeswehr nie den Kontakt zu alten Zivilkollegen abreissen lassen und so erhielt ich von einem guten Freund den Hinweis, dass man noch in gewissen Bereichen Leute mit meiner fachlichen Qualifikation als Fernschreiber sucht.


Am 1. Januar 2006 war ich somit wieder in meinem alten Job als Fernmelder tätig, wenn auch nicht in Uniform, sondern als ziviler Mitarbeiter im Logistikzentrum des Heeres. Diese Stelle war aber nur auf ein Jahr befristet und mit viel Glück erhielt ich eine Verlängerung bis Ende 2007. Mitte des Jahres erwischte mich dann der zweite schwere Bandscheibenvorfall und es folgte die zweite OP nebst Reha. Allerdings verlor ich diesmal nicht meinen Arbeitsplatz. Kurz vor dem Ausscheiden bewarb ich mich bei einem anderen Unternehmen. Dort konnte ich dann am 16. April 2008 meinen jetzigen Job antreten.


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